Die 10 goldenen Präsentationsregeln

Die 10 goldenen Präsentationsregeln

Für einen überzeugenden Auftritt

Damit bei einer Präsentation der Funke überspringt, habe ich auch schon mal mit Streichhölzern rumgespielt! Hier sind meine ganz persönlichen zehn goldenen Präsentationsregeln für einen gelungenen Auftritt:

1. Ziel definieren:

Was ist das Ziel Ihrer Präsentation? Was wollen Sie wirklich vermitteln und was ist der Nutzen für Ihre Zuhörer? Erst wenn Ihnen das klar ist, beginnen Sie damit, Ihre Präsentation aufzubauen.

2. Der Einstieg muss knallen!

Überlegen Sie, womit Sie Ihr Publikum sofort in den Bann ziehen können. Das ist in den wenigsten Fällen: „Ja hallo, ich heiße ….und ich würde jetzt gerne mal was über….erzählen…“ Beginnen Sie lieber mit einer kurzen Geschichte, einer Anekdote aus Ihrem Leben, beginnen Sie mit einem Zitat oder stellen Sie eine Frage. Zeigen Sie etwas herum. Das weckt das Interesse und die Aufmerksamkeit.

3. Auf Körpersprache achten!

Ihre Präsentation beginnt in dem Moment, in dem Sie aufstehen und nach vorne gehen – nicht erst mit der ersten Folie. Das heißt: So bald Sie zur Bühne oder zur Leinwand gehen, schauen Sie alle an – von vorn und von hinten – und fangen schon an, Sie zu beurteilen. Deshalb die vierte Regel:

4. Mut zur Langsamkeit!

Gehen Sie langsam nach vorn, stellen Sie sich in Ruhe hin, richten Sie sich in Ruhe ein. Diese Ruhe sorgt auch dafür, dass Sie im Anschluss nicht so schnell sprechen und Ihr Lampenfieber ein wenig sinkt. Dann lächeln Sie in die Runde, warten, bis alle auf ihrem Platz sind, bis alle Sie anschauen und es wirklich still ist – dann atmen Sie noch einmal kräftig aus und erst dann legen Sie los. Und wenn Sie Ihre Folien erklären, dann lassen Sie Ihrem Publikum Zeit, sich die Seiten anzuschauen. Sie kennen die Schaubilder und Tabellen in – und auswendig, die Zuschauer sehen sie zum ersten Mal – wenn sie denn was sehen. Deswegen Regel Nr. 5:

5. Weniger ist mehr!

Je weniger auf Ihren Folien steht, desto besser. Wenn Ihre Folien vollgeklatscht sind mit komplizierten Tabellen und klein geschriebenem Text mit tausend Quellenangaben, dann ist das betreutes Vorlesen und nicht Präsentieren! Kein Mensch kann das ab Reihe Zwei entziffern. Geben Sie komplizierte Schaubilder lieber im Anschluss als Handout herum. Verwenden Sie stattdessen nur Schlagworte und Bilder auf Ihren Folien! Das sorgt auch dafür, dass Sie viel freier erzählen und viel öfter zum Publikum schauen, statt zur Leinwand. Denn das ist ganz wichtig, deswegen – Regel Nr. 6:

6. Kontakt zum Publikum halten!

Es ist unerlässlich, dass Sie Ihre Zuhörer wirklich ansehen und ansprechen und mitbekommen, was im Publikum passiert. Wenn Sie ständig zur Leinwand schauen, merken Sie vielleicht gar nicht, dass in den hinteren Reihen alle nur noch auf’s Handy sehen und gar nicht mehr zuhören. Und falls Sie merken, dass das Interesse nachlässt und die ersten schon anfangen zu tuscheln, dann gibt es einen Trick, der einfach aussieht, den Sie sich aber erst Mal trauen müssen: Verlassen Sie mal den Platz vor dem Beamer und gehen Sie ein wenig durch den Raum – auf die Störer oder Nichtzuhörer zu. Sie müssen sich nur nähern – das reicht. Dadurch, dass Sie Ihren Platz verlassen haben, haben Sie das Muster verändert, eine Variante eingeführt – und schon ist die Aufmerksamkeit wieder da. Apropos Aufmerksamkeit – da komme ich zu Regel Nr. 7:

7. Sinnlichkeit siegt!

Mehr Aufmerksamkeit bekommen Sie, wenn Sie in Ihrer Präsentation möglichst viele Sinne ansprechen. Zum Beispiel, wenn Sie etwas zum Rumzeigen dabei haben. Etwas, dass Ihre Zuhörer anfassen und ausprobieren können. Schon ist das Interesse geweckt! Wenn Sie zum Beispiel über Ihr neues Produkt sprechen – zum Beispiel eine neue Creme – dann reichen Sie sie herum. Lassen Sie die Zuhörer Ihr Produkt riechen, fühlen, schmecken – je nachdem, was es ist! Oder zeigen Sie ein Video oder spielen Sie ein Geräusch vor, dass zum Thema passt. Aber vergessen Sie bei aller Performance nicht die Struktur, damit Sie sich nicht in Einzelheiten und Details verstricken – deshalb Regel Nr. 8:

8. Immer bis drei zählen!

Überfordern Sie Ihr Publikum nicht. Wenn Sie Beispiele geben oder Ziele definieren, dann möglichst nie mehr als drei. Bis drei zählen schafft jeder, das kann sich jeder merken und macht es auch Ihnen einfacher, eine Struktur für Ihre Präsentation zu finden. Apropos Zahlen – Regel Nr. 9:

9. Fragen brauchen Zeit!

Wenn Sie Fragen zulassen, dann signalisieren Sie dem Publikum, dass Sie das auch ernst meinen und geben Sie Ihren Zuhörern Zeit, nachzudenken. Also – nicht zum Schluss sagen: „Wenn es keine Fragen mehr gibt, dann komme ich jetzt zum Schluss…“ Und auch nicht: „Gibt’s noch Fragen? Nein? Dann komme ich jetzt zum Ende…!“ Lassen Sie Ihren Zuhören wirklich Zeit, um sich eine Frage zu überlegen. Oder sagen Sie zum Ende hin einfach: Für Fragen stehe ich jederzeit im Anschluss an die Präsentation zur Verfügung“. Sie können auch die Möglichkeit anbieten, Ihnen einfach eine Email zu schreiben.

10. Das Beste zum Schluss!

Greifen Sie Ihren Einstieg möglichst zum Schluss wieder auf und formulieren Sie noch einmal Ihre Botschaft, Ihren Appell, nutzen Sie das Ende Ihrer Präsentation für eine kleine Zusammenfassung (drei Punkte) und verteilen Sie jetzt erst Ihr Handout – das ist sozusagen Ihr Geschenk für den Nachhauseweg, das bleibt den Zuhörern in Erinnerung.

Und dann denken Sie zum Schluss noch einmal an Regel Nr. 4 (Mut zur Langsamkeit): Nachdem Sie sich beim Publikum für die Aufmerksamkeit bedankt haben, bleiben Sie stehen und rennen nicht gleich weg. Das ist schwieriger als Sie glauben. Halten Sie den Applaus aus, zählen Sie in Gedanken am Besten wieder bis drei, lächeln Sie noch einmal in die Runde und erst dann beginnen Sie, Ihre Unterlagen und Ihren Laptop einzupacken, um anschließend in Ruhe weg zu gehen. Das signalisiert Souveränität und Selbstsicherheit, da Sie es aushalten, im Rampenlicht zu stehen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre Sabine Ziemke

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Frisur für den großen Auftritt

Frisur für den großen Auftritt

Die Frisur im Rampenlicht – ein haariges Thema

Oben hui, unten pfui ist ja schon schlimm genug. Also, wenn der Anzug tippitoppi ist, aber die Schuhe schäbig sind. Andersherum ist es allerdings auch nicht besser. Also, wenn das Outfit super aussieht, aber obenrum die Frisur großer Käse ist. Und wann ist das der Fall? Mhm, das ist zunächst einmal Geschmackssache…vor allem, wenn man gar keinen Käse mag. Aber in der Tat sind ungepflegte Haare, oder eine nachlässige oder nicht zum Träger passende Frisur etwas, was einen Zuschauer total ablenkt. Zu schlunzig, zu aufgedonnert, zu radikal – und das Publikum ist in Gedanken nicht bei dem, was Sie sagen, sondern nur bei dem was Sie tragen – und zwar auf dem Kopf.

 

Bei Ihrem großen Auftritt bitte nicht: Haare wischen oder zwirbeln

Auch schlimm – Haardreher und Haarwischer. Also – wenn der Vortragende ständig eine Strähne zwirbelt oder den Pony immer wieder aus dem Gesicht streicht. Typische Gesten von Nervosität und Stressbewältigung. Kommt gar nicht gut an. Bei ihrem großen Auftritt – Finger weg von der Frisur.

 

Dünnes Haar – dickes Haar – gar kein Haar

Vor einer Fernsehkamera oder auf der Bühne gibt es tatsächlich auch ein paar Dinge zu beachten, ganz unabhängig von Geschmack und Frisurentrends. Zum Beispiel bei dünnem Haar. Das wirkt vor der Kamera noch dünner. Scheinwerfer bringen gnadenlos jede Lücke ans Licht. Bei den Damen wird dann wie wild toupiert. Lord Helmchen mit bretthartem Haar. Auch nicht schön. Bei den Herren wird gerne mit Haarspray und Gel nachgeholfen, bis die wenigen Strähnen noch strähniger aussehen. Lieber nicht. Am einfachsten haben es die Herren ohne Haar. Da wird der ganze Kopf geschminkt und gepudert, inklusive Ohren und Hals und fertig! Raus ins Rampenlicht! Bei den Damen, die öfter vor die Kamera müssen, werden Haarteile eingehangen, eingeklebt oder eingeschweißt. Das hilft tatsächlich – zumindest, wenn die Maskenbildnerin weiß, wie man so was macht und unter dem echten Haar gut versteckt. Wenn Klebestreifen und Clips rausschauen, wird es eher peinlich.

Für Reden und Interviews im Freien, wo schon mal der Wind das Haar hebt, ist Vorsicht angebracht. Also – nicht zu viel sprühen, toupieren und gelen. Aber auch nicht zu wenig. Denn wenn ein Haar absteht wie eine Antenne, dann fällt das im Scheinwerferlicht besonders auf. Und damit meine ich nicht nur Kopfhaare. Auch Augenbrauen, Nasen- und Ohrenhaare wachsen ja manches Mal in erstaunlicher Länge. Besser vorher überprüfen und zurecht stutzen oder zupfen. Übrigens – Herrschaften mit vollem dunklen Haar sind auch nicht immer einfacher dran. Da kann die Frisur schnell mal nach Mütze oder Haube aussehen, wenn die Kontur allzu rund und zu glatt ist. Die Kamera ist gnadenlos – und der Zuschauer auch! Also – was tun?

 

Der haarige Test bringt es ans Licht: Hohlräume, Vogelnester, Antennen

Zuhause schon mal den Frisurentest machen. Vor den Spiegel stellen und Licht von verschieden Seiten kommen lassen. Testen, ob es Hohlräume, Vogelnester oder Antennen gibt. Oder vielleicht einfach mal eine neue Farbe und Frisur ausprobieren. Und dann: nirgendwo pfui, überall hui!

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre Sabine Ziemke

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Powerposen

Powerposen

Wenn Sie sich zum Affen machen, haben Sie mehr Erfolg

Im neuen Jahr habe ich mir vorgenommen, mich mal wieder öfter zum Affen zu machen. So richtig mit Brustkorb aufblähen, Zähne fletschen, rum trommeln. Dann steigt nämlich mein Testosteron-Spiegel und mein Cortisol-Spiegel sinkt. Und dadurch wirke ich viel selbstbewusster und überzeugender.

 

Posen wie die Superhelden

Das überzeugt Sie jetzt noch nicht? Schauen Sie sich mal auf Youtube den Vortrag der amerikanischen Sozialpsychologin Amy Cuddy an. Dann machen Sie sich auch zum Affen und fühlen sich gut dabei. Es geht um die viel beschworenen Power-Posen. Ausladende Gesten, mit denen Sie Macht demonstrieren. Arme nach oben strecken oder in die Hüfte stemmen, während Sie breitbeinig da stehen – so wie Wonder Woman oder Superman. Sich größer machen, Raum einnehmen. So wie ein Affe, der sich vor einem Konkurrenten aufbaut und auf seinem Brustkorb trommelt. Das alles sollten Sie zwei Minuten lang tun – bevor Sie in ein wichtiges Gespräch gehen oder eine Präsentation haben – nicht während dessen!

 

Was bei der Powerpose mit Ihrem Körper passiert

Amy Cuddy hat in ihren Studien nachgewiesen, dass innerhalb von 2 Minuten, in denen man machtvolle Gesten ein nimmt, der Testosteron-Spiegel – also das Dominanzhormon – ansteigt und der Cortisol-Spiegel – also das Stresshormon – sinkt. Das heißt, wenn Ihr Körper Ihrem Kopf signalisiert, dass er sich stark und mächtig fühlt, dann denken Sie das nach kurzer Zeit auch. Wie viel stärker Sie sich fühlen, hängt vermutlich davon ab, mit welcher Power Sie die Posen ausführen. Auf jeden Fall steigt Ihr Selbstbewusstsein und Sie sind mit mehr Begeisterung und Leidenschaft bei der Sache. Und wie Sie etwas sagen, ist bekanntlich viel wichtiger, als das, was Sie sagen.

 

Terminvorbereitung mal anders

Also – vor dem nächsten wichtigen Termin nicht klein machen, nicht die Arme verschränken, nicht auf’s Handy schauen. Sondern groß machen, rumlaufen, Raum einnehmen, Arme ausbreiten, Lächeln. Wenn Sie lächeln, fühlen Sie sich bald auch glücklicher. Schneiden Sie eine Grimasse! Machen Sie sich zum Affen. Das entspannt und macht stark und selbstbewusst. Und dann geht’s mit Power durch den Dschungel!

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre Sabine Ziemke

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Gib dem Luder Puder

Gib dem Luder Puder

Eine glänzende Erscheinung ist nicht immer von Vorteil

Zumindest dann nicht, wenn sich der Glanz im Gesicht befindet und nach Angstschweiß aussieht. Und das passiert ganz schnell.

 

Warum im Fernsehstudio so viel Puder benutzt wird

Im Fernsehstudio werden die Gäste und Moderatoren nicht ohne Grund vor ihrem Auftritt mehrmals mit der Puderquaste bearbeitet – und bei den Herren mit viel Kopf und wenig Haar geht da schon so einiges drauf! Aber das ist wichtig und richtig, denn im Scheinwerferlicht glänzen wir alle – aber nicht unbedingt so wie wir wollen.

 

Warum auch die Herren Kompaktpuder in ihrer Tasche haben sollten

Falls Sie ein Interview im eigenen Büro vor sich haben oder einen Auftritt auf einer Bühne, empfehle ich unbedingt, das Gesicht ebenfalls vorher abzupudern. Am besten mit einem Kompaktpuder, der bröselt Ihnen im Zweifelsfall nicht das Sakko voll. Sie können auch ein mattierendes Spezialpapier (Oil Control Paper) nehmen, das absorbiert überschüssigen Talg und befreit von Glanz, deckt allerdings keine Rötungen oder Hautunreinheiten ab. Puder und Papier gibt’s günstig in der Drogerie. Wenn Sie also auch in den stressigsten Situationen kompetent auftreten wollen, denken Sie dran: gib dem Luder vorher Puder!

 

Warum Sie ein Survival-Pack für’s Büro brauchen

Übrigens gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die Sie als Survival-Pack im Büro lagern können. Haarspray zum Beispiel. Damit können wir Damen sogar im Notfall die Laufmasche in der Feinstrumpfhose stoppen. Nagelfeile, Zahnseide, Nähzeug und Feuchttücher sind auch ganz praktisch. Mit Feuchttüchern bekommen Sie nicht nur Puder- und Makeup-Reste weg, die eignen sich auch wunderbar, um vorsichtig Flecken aus der Kleidung zu reiben, Schuhe zu putzen oder als Deo-Ersatz. Apropos: Für ganz schweißtreibende Situationen gibt es ja auch Achsel-Pads, die man sich in die Kleidung kleben kann. Und was immer hilft, ist eine kleine Dose Nivea-Creme. Für die Hände, für die Haare, für die Schuhe – damit kriegen Sie alles wieder glänzend hin. Und wenn Sie’s mit dem Glanz übertrieben haben, wissen Sie ja jetzt auch, was hilft…!

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihre Sabine Ziemke

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PowerPoint mit Power

PowerPoint mit Power

Tod durch Folie

Kennen Sie den Tod durch Folie? Also – PowerPoint-Folien, die so sterbenslangweilig sind, dass man bei der Präsentation förmlich dahinsiecht? Falls Sie zu den Tätern gehören und demnächst Ihre Opferzahl reduzieren wollen, dann achten Sie bitte auf Folgendes: Bei einer Präsentation sind nicht die Slides das Wichtigste, sondern Sie. Ansonsten könnten Sie gleich zu Beginn ein Handout verteilen und danach wieder gehen.

 

Immer das Publikum im Blick haben

Präsentation kommt von präsentieren, das heißt, Sie schauen zum Publikum und nicht zur Leinwand. Sie stehen vor der Leinwand und nicht daneben. Und Sie lesen nicht einfach nur vor, was der Beamer an die Wand wirft. Sie erläutern und erklären. Dafür brauchen Sie keine Bleiwüsten auf den Folien, da reichen Stichworte aus. Möglichst groß (30 Punkt), möglichst wenige auf einer Seite (am besten immer nur drei Aspekte). Die können Sie der Spannung wegen auch gern erst nacheinander auf der Folie einblenden. Alles, was auf den Slides steht, versucht der Zuschauer auch zu lesen und hört Ihnen in dieser Zeit nicht zu.

 

Statt Bleiwüste Stichworte und Bilder zeigen

Deshalb: Abkürzungen, kleine Zahlen, Formeln, Quellenhinweise – löschen Sie alles, was nicht zwingend notwendig ist. Fokussieren Sie Ihr Publikum optisch auf das Wichtigste. Sie können zur Sicherheit alle Informationen, die wichtig werden könnten, als Anmerkungen speichern. Splitten Sie Ihren Laptop-Bildschirm, so dass Sie links sehen, was die Zuschauer sehen und rechts all Ihre weiteren Anmerkungen stehen. Wenn Sie es mit komplizierten Schaubildern und Tabellen zu tun haben, dann können Sie diese auf der ersten Folie ganz zeigen und dann alle nicht relevanten Zahlen, Skalen etc. abdecken. So dass nur noch die Stelle zu sehen ist, um die es geht. Arbeiten Sie mit Bildern, Fotos, Icons auf Ihren PowerPoint Folien. Die sagen eh mehr als tausend Worte.

 

Vorsicht vor technischen Spielereien in PowerPoint

Aber hüten Sie sich vor zu viel technischen Spielereien. Bilder, die rein- und rausfliegen etc. sind meist eher peinlich als professionell. Überlegen Sie sich einen schönen Ein- und Ausstieg für Ihre Präsentation. „Hallo, ich bin der soundso und würde Ihnen heute gerne was über…erzählen…!“ Gähn! Langeweile vom ersten Moment an.

 

Zu Anfang muss es knallen – der richtige Einstieg

Was ist die Hauptbotschaft Ihrer Präsentation? Was ist der Mehrwert für das Publikum? Warum sollen Ihnen die Zuhörer ihre kostbare Zeit schenken? Machen Sie sofort klar, warum es so wichtig ist, Ihnen zuzuhören. Nehmen Sie den Anfangsgedanken zum Schluss wieder auf, so haben Sie eine schöne inhaltliche Klammer geschaffen. Verbannen Sie den Konjunktiv aus Ihrer Rede. „Ich würde jetzt gerne…und wir hätten ja viel lieber…und es wäre schön, wenn…!“ Das ist nicht souverän. Keine Weichmacher im Satz. Pausen allerdings schon. Das drosselt Ihr Sprechtempo und ermöglicht es dem Publikum, auch mal selbst mit- und nachzudenken.

 

Fragen Sie nicht, ob jemand Fragen hat…

Dafür eigenen sich auch Fragen ganz hervorragend. Allerdings kommen aus dem Publikum nur selten welche. Fragen Sie deshalb lieber das Publikum etwas. Antworten ist für die Zuhörer viel einfacher als Fragen zu stellen! Wechseln Sie während Ihrer Präsentation auch mal Ihren Standort. Gehen Sie mal nach links zum Publikum, mal nach rechts. Aber tigern Sie nicht hin und her. Alles in Maßen.

 

Der richtige Abgang

Wenn Sie Ihre Präsentation beenden, dann verlassen nicht gleich fluchtartig die Bühne (wie klein oder groß diese auch sein mag). Bleiben Sie stehen, zählen Sie in Gedanken bis drei und erst dann gehen Sie oder stehen für weitere Fragen zur Verfügung. Und Sie werden sehen – plötzlich macht die Präsentation nicht nur Ihnen Spaß, sondern auch Ihrem Publikum. Niemand muss sich mehr totlangweilen. Denn jetzt präsentieren Sie Ihre PowerPoint mit Power!
Viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Ihre Sabine Ziemke

 

[Bildquelle: © fotolia.com | Right 3]

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Auf der Bühne: Wohin mit den Händen

Auf der Bühne: Wohin mit den Händen

Hand auf’s Herz, ich weiß manchmal auch nicht wohin mit meinen Händen.

Jedenfalls nicht, wenn ich auf der Bühne stehe. Zum Glück habe ich ja als Moderatorin meistens Karten und ein Mikro in der Hand. Da kann man sich wunderbar dran festhalten und die Hände haben was zu tun. Aber bei einem Vortrag? Da haben Sie, wenn’s gut läuft, einen Presenter, mit dem Sie sich durch Ihre Power Point-Folien klicken. Aber wenn Sie ganz frei sprechen müssen? Dann fangen vor allem die Herren an und stecken erst mal eine Hand in die Hosentasche. Soll lässig aussehen, tut’s meistens aber nicht. Vor allem nicht, wenn man einen Anzug trägt. Erstens beult die Hand in der Tasche die Hose aus. Rein optisch nicht schön. Zweitens signalisiert das von der Körpersprache her „Ich habe was zu verstecken“, „Ich habe was in der Hinterhand“ – was gerade für die Herren aus der Finanz- und Versicherungsbranche sehr unvorteilhaft wirken kann.

Sie wollen Ihren Zuhörern ja Offenheit signalisieren. Das aber machen Sie nicht, in dem Sie eine Hand verstecken oder die Hände in einander verhaken. Damit Sie nicht bis zum Äußersten schreiten und in grenzenloser Hilflosigkeit die Merkel-Raute formen, hier ein paar Tipps. Betonen Sie einfach das, was Sie sagen, besser. Der Körper macht mit. Garantiert. Stellen Sie sich vor, Sie schimpfen mit Ihren Kindern oder halten einem Mitarbeiter eine Standpauke. Machen Sie sich da Gedanken über Ihre Hände? Eben! Da gestikulieren Sie ganz von allein, weil Ihnen jedes Wort wichtig ist. So machen Sie das auch auf der Bühne. Nehmen Sie Ihr Hände zur Hilfe, um Begriffe und Zusammenhänge zu betonen und zu veranschaulichen. Üben Sie daheim vor dem Spiegel. „Ein Riesen-Auftrag..“, „…ein Berg voll Arbeit“, „…weit und breit kein Kunde in Sicht…“ – sehen Sie schon, wohin sich Ihre Hände bewegen? Sie können Ihre Hände zur Abwechslung auch einfach mal seitlich vom Körper hängen lassen. Ohne irgendwas damit zu tun. Ist schwer, ich weiß, aber sieht auch gut aus. Hand drauf!

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Was gegen Auftritts-Angst hilft

Haben Sie Angst vor einem Bühnenauftritt? Müssen Sie nicht haben. Es gibt da einen Trick. Suchen Sie sich einen Verbündeten. Und zwar in Gedanken. Denken Sie an jemanden, mit dem Sie Seite an Seite auf der Bühne stehen möchten. An eine einzige Person oder auch an...

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