Jetzt kommt eine Wahnsinns-Erkenntnis.

Atmen ist das A und O im Leben! Jeder atmet, aber nicht jeder atmet richtig. Schon gar nicht, wenn es rauf geht auf die Bühne oder rein geht ins Interview. Dabei ist das richtige Atmen in Stresssituationen immens wichtig. Denn wenn die Luft oben im Brustkorb sitzt, dann wird der Hals eng, die Stimme klingt gepresst, Sie fangen an zu hyperventilieren und im schlimmsten Fall haben Sie einen Blackout. Muss aber nicht sein, Sie können ja atmen. Nur wie?

Beim Atmen sollte sich nicht ihr Brustkorb heben, sondern der Bauch sollte groß und rund werden. Ist er eh schon? Wunderbar, dann wird er jetzt noch runder. Legen Sie eine Hand auf den Bauch und atmen Sie so, dass der Bauch sich nach vorn und nach unten ausdehnt. Stellen Sie sich hin und stemmen Sie die Hände in die Taille. Beim richtigen tiefen Atmen werden Ihre Hände nach außen und nach unten gedrückt. Das nennt man Flankenatmung. Übe ich oft im Chor. Hilft beim Singen ungemein. Wenn Sie in die Flanken atmen, dann atmen Sie automatisch tiefer und ruhiger.

Kurz in den Bauch einatmen, Bauch nach vorn ausdehnen, lange ausatmen. Hilft bei Lampenfieber, hilft bei einer gepressten, weil gestressten – und einer zu hohen, weil zu aufgeregten Stimme. Eine tiefere Stimme signalisiert, dass Sie entspannt sind. Und wer auf der Bühne oder im Interview entspannt klingt, der wirkt automatisch selbstbewusst und kompetent, denn wenn er das nicht wäre, wäre er ja nicht entspannt. Aber jetzt bitte nicht die Stimme tief stellen und runter drücken, sondern einfach nur entspannt atmen. Dann ist die Tonlage automatisch richtig. Wenn Sie also das nächste Mal vor Ihrem Auftritt kurz vorm Hyperventilieren sind, dann sagen Sie sich selbst: „Atme, verdammt, atme…!“ Aber wenn, dann richtig!

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